Die Friggaflagge

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Immer wieder erwies sich die Seereederei Frigga als innovativ und mehrfach nahmen ihre Schiffe eine hervorragende Position in der deutschen Handelsflotte ein.
Bereits im Gründungsjahrzehnt entwickelt die "Hauswerft" Nordseewerke in Emden in enger Zusammenarbeit mit der Seereederei Frigga AG einen Schiffstyp, der sich in besonderer Weise für die Massengutfahrt eignet.
Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist das 1924 in Dienst gestellte Flaggschiff der Reederei, der Dampfer "Frigga" mit einer Tragfähigkeit von 8430 Tonnen. Bis zum 2. Weltkrieg folgen diesem Modell immer weitere Schiffe, bei denen die Erfahrungen aus der Erz- und Kohlefahrt in die Konstruktion einfließen.

Beim Wiederaufbau nach dem Zusammenbruch ist der wiederhergestellte Dampfer "Frigga" die größte Einheit der Handelsflotte der jungen Bundesrepublik und ebenfalls ein Friggadampfer, die "Hermod", ist das erste deutsche Schiff, das nach dem Krieg wieder amerikanische Häfen anläuft.

In den 60er Jahren wird von den Howaldtwerken Hamburg eine neue MS "Odin" für Frigga gebaut, die mit 61305 tdw erneut für einige Zeit wieder die Position des größten deutschen Massengutfrachters einnimmt.

In den 70er Jahren setzt Frigga ihre Vorreiterrolle mit dem Neubau dreier Großschiffe fort: MS "Widar", MS "Hermod" und MS "Thor".MS "Widar" findet sich auf einer Jugendmarke der Deutschen Bundespost Berlin aus dem Jahr 1977 wieder.