Die Friggaflagge

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Die Vorgeschichte

Bereits in den Jahren 1912/13 setzt die Westfälische Transport-Aktiengesellschaft den Gedanken in die Tat um, deutsche Kohle durch Straffung des Transportes von der Zeche zum Verbraucher und in Kombination mit Erz aus Mittelschweden im deutschen Küstenraum gegen die konkurrierende englische Kohle absatzfähig und die besonders notleidende deutsche Feinkohle für den deutschen Abnehmer interessant zu machen. Das Binnenschifffahrtsunternehmen kauft zu diesem Zweck zwei Dampfer mit je 3000 Tonnen Tragfähigkeit.

Der Kriegsausbruch 1914 durchkreuzt das gerade begonnene Vorhaben. Bei Kriegsende beschlagnahmen die Alliierten beide Dampfer. Damit war das erfolgversprechende Unternehmen beendet, ehe es richtig begonnen hatte.

Die Gründung der Seereederei Frigga

Nach dem ersten Weltkrieg angestellte Überlegungen lassen einen steigenden Transportbedarf insbesondere beim Erz erwarten. Das führt zu dem Entschluss, der von der Westfälischen Transport Aktien Gesellschaft vor dem Krieg aufgenommenenen Seeschifffahrt eine breitere Basis durch Beteiligung der am Transport von Kohle und Erz interessierten Unternehmen zu geben.

Besondere Verdienste um die Schaffung einer fest fundierten Reederei erwirbt sich Assessor Karl Diederichs, Generaldirektor der Westfälischen Transport Aktien Gesellschaft. In zahlreichen Verhandlungen mit kohleproduzierenden und erzverarbeitenden deutschen Unternehmen schafft er die Voraussetzungen für die Gründung der Seereederei "Frigga" Aktiengesellschaft am 9. Dezember 1920.
Seereederei Frigga · Vorreiter und Innovator
Die Seereederei "Frigga" und die Nordseewerke Emden
Ein halbes Jahrhundert im Dienste der "Frigga" · Robert Petersen
1920 Das Grundkapital beträgt 10 Mio Mark.
Vorstand ist Anton Günther Lübsen und Fritz Roeber
Aufsichtsrats-Vorsitzender ist Direktor Albert Janus
1921 Die Firma verfügt über drei Schiffe:
"Baldur" (3100 tdw)
"Heimdal" (3300 tdw)
"Harald" (3000 tdw)
1922 Im Januar geht "Odin" (6500 tdw) in Fahrt.
Das Gesellschaftskapital wird auf 31 Mio Mark erhöht.
Ende des Jahres geht "Thor" (4000 tdw) in Fahrt.
1923Zwei weitere Schiffe werden gekauft:
"Braga"(6230 tdw)
"Aegir"(6550 tdw)
Der erste eigene Neubau wird beauftragt und in enger Zusammenarbeit mit der Werft speziell für den Erz- und Kohletransport konstruiert. Der Neubau erhält den Namen "Frigga":
Der Dampfer "Baldur" wird nach Norwegen verkauft, er war für die Erzfahrt nicht gut geeignet.
Die Inflation zwingt zu einer Stabilisierung des Gesellschaftskapitals im Kurs von einer Billion Mark für eine neue Goldmark. Es beträgt danach 2,17 Mio Goldmark.
1924 "Frigga" (8430 tdw) wird in Dienst gestellt.
1925Das Aktienkapital wird auf 4,34 Mio Mark erhöht.
1926 Anton Günther Lübsen verstirbt, seine Nachfolge treten Carl Stapelfeldt und Erwin Junge an.
"Odin" wird verkauft
1927 "Braga" wird verkauft.
Im August kommt "August Thyssen" (3500 tdw) zur Flotte.
Das Kapital wird auf 6,6 Mio RM erhöht.
1928 Der Streik in den schwedischen Erzgruben hat schwere Auswirkungen auf die Reederei.
Dennoch werden zwei neue Schiffe in Auftrag gegeben.
1929 Vier Schiffe müssen infolge der Weltwirtschaftskrise stillgelegt werden. Die Neubauten "Odin" (9296 tdw) und "Baldur" (10353 tdw) werden abgeliefert.
1931
bis
1933
Schwere Zeiten. "Frigga" fährt mit fast 2 Mio RM erhebliche Verluste ein, die erst 1936 in bescheidenem Umfang abgebaut werden können. Die Reederei bezieht ihre Geschäftsräume am Ballin- damm. Das Kirdorfhaus (MS "Büro")
1933 "Albert Janus" (2650 tdw) (Frachtcontor GmbH) wird bei Frigga bereedert.
"Harald" wird an "Orion", Rostock verkauft erhält den Namen "Baltica".
1935 Aus Staatszuschüssen wird ein Neubau in Auftrag gegeben.
1936 Neubau "Widar" (9300 tdw) wird in Dienst gestellt.
Der englische Dampfer "Haggersgate" wird gekauft und als "Hödur" (9600 tdw) in Dienst gestellt.
Ein Nachbau der "Widar" wird in Auftrag gegeben.
1938 Neubau "Brage" (9600 tdw) (baugleich "Widar") geht in Fahrt.
Der englische Dampfer "Essex Envoy" (8330 tdw) wird gekauft und als "Hermod" in Dienst gestellt.
1939 Neubau "Vale" (9300 tdw) wird in Dienst gestellt.
Frigga hat nun 12 Schiffe mit insgesamt 91500 tdw in Fahrt.
Die 6,6 Mio RM Kapital liegen bei folgenden Anteilseignern:
- Westfälische Transport-AG (25%),
- Frachtcontor GmbH (25%),
- Vereinigte Stahlwerke AG (42,42%)
- Hoesch AG (7,58%)
Die Flotte unterliegt mit Kriegsbeginn der Zwangsbewirtschaftung durch die Regierung.
Die Reederei hat weder auf Frachtraten noch Fahrtrouten Einfluss.
1940
bis
1945
Der Krieg bringt der Flotte bereits in den ersten Kriegsjahren schwere Verluste:
"August Thyssen" 18.01.40 durch Minentreffer, die Besatzung wird gerettet.
"Baldur" 17.02.40 in Norwegen selbst versenkt, die Besatzung geht in englische Gefangenschaft.
"Brage" 06.05.40 vor Kiel Totalverlust durch Mine,
die Besatzung wird gerettet.
"Heimdal" 23.10.40 Minentreffer vor der holländischen Küste,
die Besatzung wird gerettet.
"Widar" 10.03.41 sinkt nach Luftangriff auf der Ems,
die Besatzung wird gerettet.
"Hödur" 20.04.42 zwei Torpedotreffer vor Norwegen,
48 Opfer.
"Aegir" 04.05.43 Minentreffer auf der Nordsee,
die Besatzung wird gerettet.
"Thor" 02.03.44 vor Norwegen durch Torpedotreffer,
die Besatzung wird gerettet.
"Odin" 02.05.44 beim Auslaufen in Narvik durch Mine,
21 Opfer.
"Vale" 09.04.45 im Hafen Pillau durch Bombenangriff,
1 Opfer.
Ende
1945
Von der gesamten "Frigga"-Flotte bleiben zwei Wracks:
"Frigga"ist bei Schulau auf Grund gesetzt.
"Hermod"liegt gesunken im Hamburger Hafen.
Die Seereederei "Frigga" AG besteht seit 25 Jahren - aber es ist nicht die Zeit für ein Jubiläum.
1948
bis
1950
Die Besatzungsmächte verkaufen die Wracks der "Frigga" und der "Hermod" nach England zur Verschrottung. Das scheint alle Hoffnungen auf ein Wiedererstehen der Reederei - die Belegschaft ist einschließlich Vorstand auf 6 Personen geschrumpft - zu beenden.
Der Vorstand schreibt in einem letzten Versuch an die Besatzungsmächte und bestreitet deren Recht über die Schiffe zu verfügen.

Und das Wunder geschieht: am 30. Juni 1949 werden beide Schiffe "rehablilitiert".
Mit einem Kostenaufwand von DM 2,35 Mio repariert man die Schiffe.
Am 24. November 1949 geht unter Leitung von Kaptitän de Buhr die Frigga als größtes Schiff der derzeitigen deutschen Handelsflotte von Hamburg nach Dubrovnik.
Im März 49 wird der Däne "Janine" gekauft und umfangreich überholt. Vier Monate später geht sie unter dem Namen "Thor" (3065 tdw) in die Kohle- und Erzfahrt.
Im gleichen Jahr vergibt die Reederei zwei weitere Bauaufträge.

Am 12. Januar 1950 wird auch "Hermod" fertiggestellt, muss aber mangels Fracht aufgelegt werden.Erst Ende Februar geht sie unter Zeitcharter des Norddeutschen Lloyd über den Atlantik und läuft als erstes deutsches Schiff nach dem Krieg amerikanische Häfen an.
1951 18.04. Kiellegung MS "Odin".
29.05. Kiellegung MS "Baldur" (im Rahmen einer Partenreederei).
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt nun 1,32 Mio DM. Den Vorsitz führt, wie bereits seit 1943, Generaldirektor Rüdiger Schmidt. Im Oktober wird ein weiterer Neubau beauftragt.
1952
bis
1954
Die beiden ersten Neubauten nach dem Krieg werden je ein Jahr nach Kiellegung abgeliefert und
sind gleichzeitig die ersten Motorschiffe der Reederei:
MS "Odin"(10 000 tdw).
MS "Baldur"(10 000 tdw).
Noch ein Neubau dieser Klasse wird im März bestellt.
MS "Widar"(10 000 tdw) geht in Fahrt (Partenschiff).
MS "Hödur"(10 000 tdw) geht in Fahrt.
Der Schiffstyp bewährt sich, der fünfte und sechste Nachbau wird bestellt.
1955 Der im Vorjahr gekaufte Dampfer "Muskø" (in Schweden gebaut) geht als
SS "Heimdal"(4271 tdw) im Januar in Fahrt.
MS "Aegir"(10 000 tdw) wird in Dienst gestellt.
Ein weiterer Neubau der 10000er-Klasse wird bestellt.
1956
bis
1957
MS "Brage" (10 000 tdw) wird in Dienst gestellt. Die August-Thyssen-Hütte AG betraut die "Frigga" mit der Bereederung des angekauften Dampfers
"August Thyssen" (10 900 tdw) sowie eines weiteren bereits bestellten Neubaues.
Unter Beteiligung der "Frigga" werden drei Partenreedereien gegründet und drei Neubauaufträge vergeben
Die größeren Schiffe bewähren sich, die Entwicklung zu mehr Tonnage setzt sich fort. MS "Vale" wird abgeliefert.
1958
bis
1959
Weitere Schiffe der August Thyssen-Hütte werden bei "Frigga" bereedert:
MS "Fritz Thyssen"
MS "Anita Thyssen" (16750 tdw)
MS "Albert Vögler" (9340 tdw)
MS "Albert Janus" (9340 tdw)
MS "Otto Springorum" (12255 tdw) werden in Betrieb genommen.
Ebenso gibt die Rheinischen Stahlwerke zwei Bauaufträge an ihre Werft in Emden. "Frigga" führt die Bauaufsicht und bereedert sie.:
MS "Rheinstahl"(16766 tdw)
MS "Arenberg"(16800 tdw)
SS "Thor" Bj. 1918 und SS "Hermod" Bj. 1922 werden verschrottet.
Die Tochtergesellschaft "Frigga" Seeschiffahrt GmbH wird gegründet. Sie übernimmt die drei Thyssen-Schiffe in Bareboat-Charter für die August-Thyssen-Hütte.
12 eigene und 5 bereederte Schiffe mit insgesamt 211233 tdw fahren unter der "Frigga"-Flagge.
1960
bis
1963
Der Wiederaufbau der Flotte ist damit abgeschlossen.
Im Frühjahr 1960 stirbt Rüdiger Schmidt, der als Vorsitzender des Aufsichtsrates die Reederei durch die schwierigen Jahre steuerte. Seine Nachfolge übernimmt Dr. Erwin Daub.

Der Markt verlangt nach größeren Einheiten, was aber nicht nur in finanzieller Hinsicht Probleme und Risiken mit sich bringt. Die traditionelle Bauwerft Nordseewerke in Emden ist durch die Wassertiefe der Ems behindert. Auch ist fraglich, ob sich Lade- und Löschhäfen dem Trend zu größeren Schiffen anpassen werden.

Die Reederei stellt sich der Herausforderung: Im Oktober fällt die Entscheidung zur Lieferung. 1963 wird ein 35000 Tonnen tragender Massengutfrachter bei den Nordseewerken bestellt. (Noch vor Fertigstellung wird die Vermessung auf 38000 Tonnen erhöht).
Am 11.06.63 läuft die "Frigga" vom Stapel (ihre ruhmreiche Vorgängerin war 1962 ebenso wie die "August Thyssen" verschrottet worden) und nimmt am 30.9.63 ihren Dienst auf.

Gleichzeitig werden vier Schiffe der 10 000 tdw-Klasse und zwei 13000-Tonner verkauft.

Das Gesellschaftskapital wird um 9 Mio auf 15 Mio DM aufgestockt.
1964
bis
1965
Noch im Jahr 1963 wird bei Howaldtswerke Hamburg AG ein Massengutfrachter bestellt, der am 11.05.65 unter dem Namen "Odin" (61305 tdw) den Dienst aufnimmt. 1964 wirde ein Nachbau der "Frigga" bei den Nordseewerken bestellt, der 1966 seinen Dienst unter dem Namen "Baldur" aufnimmt. Die "Frigga" Tochter-Reederei beauftragt einen Nachbau der "Odin"-Klasse und Blohm und Voss liefert ihn am 13.12.65 als "Fritz Thyssen" (61225 tdw) ab.

Die Reederei trennt sich von einer Reihe kleinerer Einheiten: "Heimdal" (ex "Muskø") geht nach Finnland, "Albert Janus", Albert Vögler" gehen nach Pakistan, "Baldur" und "Odin" (je 10560 tdw) werden nach Griechenland und "Aegir" und "Brage" (je 10400 tdw) nach Korea verkauft.
1966
bis
1969
Die Verkäufe werden durch neue Schiffe mehr als nur ersetzt:
Bei Rheinstahl Nordseewerke GmbH wird ein Massengutfrachter bestellt, der als MS "Aegir" im Juni 1968 als größter deutscher Trockenfrachter in Dienst gestellt wird. Dass dies auch die Hafenbehörden in Emden vor Probleme stellt, wird in einem Leserbrief an die Emder-Zeitung vom 18.1.2004 deutlich. Dennoch wird im Mai 1967 ein weiteres Schiff dieses Typs bestellt, das Ende 1968 mit 82325 tdw als MS "Brage" abgeliefert wird.

Am 27.11.1968 fällt der Entschluss, einen Bulkcarrier mit 145700 tdw zu beauftragen, der bei Blohm & Voss gebaut werden soll.
1970 Das Jubiläumsjahr war durch eine Neuverteilung der Beteiligungen vorbereitet worden. Die immer geringer werdende Bedeutung des Transportgutes Kohle benachteiligte zunehmend die Kohleaktionäre zugunsten der erzbeziehenden Anteilseigner. Diese Schieflage wurde beseitigt. Jeweils ein Drittel der Anteile befindet sich jetzt bei August-Thyssen-Hütte AG, Hoesch AG und der KMR "Seereederei Frigga" Beteiligungs-GmbH.
Unter dem Kürzel KMR werden die Anteilseigner Krupp, Mannesmann und Rheinstahl zusammengefasst.
1971
bis
1973
Drei große Einheiten werden in dieser Zeit durch die Blohm + Voss AG, Hamburg, abgeliefert:
Am 14.05.1971 MS "Widar", dann
am 28.04.1973 MS "Thor" und
am 01.12.1973 MS "Hermod".
Die drei Großschiffe, die damals größten Trockenfrachter der deutschen Handelsflotte, werden jeweils in zwei Sektionen gebaut und vom Stapel gelassen. Sie werden die letzten Schiffe sein, die "Frigga" in Auftrag gibt.
1974
bis
1980
Die Entscheidung für die größeren Einheiten ist zwar darauf ausgerichtet, die Betriebskosten zu verringern, aber dies reicht nicht aus, um der wirtschaftlichen Entwicklung entgegenzuwirken: Die Ölkrise der frühen 70er Jahre verteuert die Treibstoffkosten.
Bewußt hatte die Reederei alle ihre Schiffe auf deutschen Werften bauen und ausschließlich unter deutscher Flagge fahren lassen. Dies bedeutet jedoch nun einen Standortnachteil gegenüber dem schnell wachsenden Überangebot von billigem Frachtraum unter "flags of convenience". Die Frachtraten und damit die erzielbaren Erlöse sinken immer rascher.
Als wäre dies alles nicht problematisch genug, zeichnet sich gegen Ende des Jahrzehnts eine Flaute im Absatz von Stahl auf dem Weltmarkt ab, dem die deutschen Stahlproduzenten, die Eigner und Auftraggeber der "Frigga", zunächst mit einem Zurückfahren der Produktion zu begegnen versuchen.
Dies wiederum resultiert in einer verringerten Nachfrage nach der Transportleistung der Reederei.
1981
bis
1993
Anfang der 80er Jahre beschleunigt und verschärft sich die Situation.
Die Stahlproduzenten unterziehen sich einer umfassenden Restrukturierung.
Der Erztransport geht weiter rapide zurück und die spezialisierten Schiffe der Reederei können nicht in andere Betätigungsfelder ausweichen.
Bereits 1982 wird MS "Odin" verkauft, 1983 folgt MS "Fritz Thyssen".
Im Februar 1984 geht MS "Thor" an einen neuen Besitzer ebenso wie MS "Widar" im gleichen Jahr. Im Oktober 1984 fällt der Entschluss der Aktionäre, den Reedereibetrieb einzustellen.
MS "Hermod" geht von September 1978 bis Januar 1983 in französische Bareboat-Charter. 1985 wird sie endgültig nach China verkauft..
Verbleiben noch die beiden Schiffe MS "Aegir" und MS "Brage". Beide werden 1985 nach Panama ausgeflaggt und gehen je an eine eigene GmbH über. Das Management für beide Schwesterschiffe geht an C.F. Ahrenkiel GmbH & Co.

Bis zum 30.6.1985 werden die 15 Mitarbeiter des Kontors am Ballindamm sowie die 160 fahrenden Mitarbeiter nach Möglichkeit in neue Beschäftigung vermittelt und über einen Sozialplan abgefunden.
Die Vorstandsmitglieder Dr. Nicolaus Rother und Erich Ebers übernehmen es, die Gesellschaft 1985 in eine GmbH umzuwandeln, deren Geschäftsführer Herr Ebers wird.
Der Sitz der Firma wird 1989 nach Tangstedt (Stormarn) verlegt.
1991 werden die beiden verbleibenden Schiffe verkauft.
Mit der Löschung im Handelsregister Anfang 1993 erlischt die traditionsreiche Seereederei "Frigga" endgültig.