Die Friggaflagge

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MS „Frigga“ - DNEA - 1963
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Zweitakt-Neunzylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 342.
Die Seereederei „Frigga“ übernimmt ihr neues Flaggschiff - gleichzeitig das größte Handelsschiff unter deutscher Flagge - am 30.10.1963.
1973 geht das Schiff an die Rubycorn Shipping Co. und damit unter liberianische Flagge. Benannt wird das Schiff nun „Rubycorn“.
1979 wird es weiterverkauft an die Pytheus Cia.Nav.SA, Piräus und fährt unter Panamesischer Flagge und dem neuen Namen „Pytheus“.
Nach einigen weiteren Verkäufen wird das Schiff schließlich im Februar 1993 in Shanghai abgebrochen.
MS „Odin“ - DNJU - 1965
Zweitakt-Neunzylindermotor von Howaldtswerke Hamburg AG, Hamburg.
Bauwerft: Howaldtswerke Hamburg AG, Hamburg, Bau-Nr. 962.
Länge üA 236,50 m, Länge zwL 221,50 m, Breite 32,00 m, Seitenhöhe bis Hauptdeck 17,60 m, Sommerfreibord als Volldecker ca. 11,89 m, Tragfähigkeit dabei ca. 55000 t.
Taufpatin Frau Käthe Kemper.
Abgeliefert am 17.07.1965 für Seereederei „Frigga“.
Erneut besitzt damit „Frigga“ den größten deutschen Trockenfrachter.
Unter italienische Flagge wird das Schiff am 14.10.1982 an die Reederei Capo Falcone, Genova, verkauft und erhält den Namen „Milvus“.
1987 geht das Schiff an die Ocean Lucky Shppg. Ltd, Kingstown, und wird umbenannt in „Ocean Lucky“.
In Shanghai wird das Schiff im Juli 1987 verschrottet.
MS „Fritz Thyssen“ - DABG - 1965
Zweitakt-Neunzylindermotor von Blohm + Voss AG, Hamburg.
Bauwerft: Blohm + Voss AG, Hamburg unter der Bau-Nr. 839.
Ablieferung am 13.12.1965 an „Frigga“ Seeschiffahrt GmbH unter Bereederung durch Seereederei „Frigga“ AG.
1974 übernimmt die August Thyssen Hütte AG die Eignerschaft, 1979 die Thyssen AG.
1983 geht die „Fritz“ wie ihr Schwesterschiff „Odin“ an die italienische Reederei Capo Falcone, Genua und erhält den Namen „Plotus“.
1985 wird Cagliari der Heimathafen.
Der geplante Abbruch, zu dem das Schiff am 18.08.1987 in La Spezia eintrifft, wird nicht durchgeführt, stattdessen wird das Schiff an die Reederei Bulkitalia, Cagliari verkauft und in „Bulkplotus“ umgetauft.
1992 wird Neapel zum Heimathafen.
Die türkische Reederei Zonguldak Denicilik ve Ticaret AS in Istanbul erwirbt 1993 das Schiff als „Kalamisi“ und Ende 1993 geht es nach Ghuangzou/VR China zum Abbruch.
MS „Baldur“ - DCKZ - 1966
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Zweitakt-Neunzylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit Bau-Nr. 379.
Mit Heimathafen Emden wurde am 07.02.1966 das Schiff von der Seereederei „Frigga“ AG übernommen.
1978 erfolgte der Verkauf an Trade Carriers Inc., Piräus und die Umbenennung in „Trade Light“.
Im Januar 1986 wurde das Schiff dann in Yantai/VR China zur Endver-wertung abgeliefert.
MS „Aegir“ - DHLF - 1968
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Zweitakt-Neunzylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 399.
Am 26.06.1968 wird die "Aegir" an die Seereederei „Frigga“ ausgeliefert.
1985 wird das Schiff nach Panama ausgeflaggt, die Eignerschaft geht in eine eigene GmbH über und bereedert wird das Schiff duch CF Ahrenkiel.
1987 wird Rangoon/Birma der Heimathafen und 1990 Yangon.
1991 läßt die Burma Nav.Co. das Schiff in Hamburg bei B + V reparieren. Durch einen Brand im Maschinenraum am 11.09.1991 wird es schwer beschädigt, verkauft an unbekannte britische Eigentümer und in Gibraltar registriert.
Der Name ist nun „Foo“.
Im Schlepp eines russischen Schleppers gelangt das Schiff am 28.10.1991 zur Reparatur nach Danzig. Der weitere Weg des Schiffes ist nicht ganz klar, die Heimathäfen und Besitzverhältnisse wechseln rasch.
Im Februar 1992 ist das Schiff unter Cypernflagge und dem Namen „Georgios P.“ in Fahrt.
1998 wird es in Eleusis aufgelegt und 2000 abgebrochen.
MS „Brage“ - DHNB - 1968
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Zweitakt-Neunzylindermotor von Gebr. Sulzer AG, Winterthur.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden, mit der Bau-Nr. 400.
Dieser letzte Bau eines „Frigga“-Schiffes beendet eine 40jährige Zusammenarbeit der beiden Firmen, in der 20 Schiffe entstanden.
Am 15.11.1968 übernimmt die Seereederei „Frigga“ die „Brage“.
Wie die Schwester „Aegir" wird sie 1985 nach Panama ausgeflaggt und einer eigenen GmbH übereignet.
1986 übernimmt die CF. Ahrenkiel GmbH & Co die Bereederung.
1987 wird Rangoon der Heimathafen und 1990 Yangon.
1991 erfolgt der Verkauf an die Burma Nav.Co und im gleichen Jahr ein Verkauf an die Eurobulk Marine Ltd, Limassol, die das Schiff in „Elisa P.“ umbenennt.
Dann verliert sich die Spur.
MS „Widar“ - DHDW - 1971
Zweitakt-Achtzylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Blohm + Voss AG, Hamburg unter der Bau-Nr. 875.
Zwei Stapelläufe sind erforderlich um den neuerdings größten Trockenfrachter der deutschen Handelsflotte zu Wasser zu bringen:
Am 04.12.1970 das Achterschiff, ein Vierteljahr später, am 27.03.1971 das Vorderschiff.
Die Taufe findet am 29.04.1971 statt und am 14.05.1971 liefert die Bauwerft das Schiff an die Seereederei „Frigga“ ab.
Ende 1984 wird das Schiff an die Orient Marine Assoc.Ltd., Panama verkauft und in „Winnar“ umbenannt.
Von 1984 bis 1989 fährt das Schiff im norwegischen Zweitregister.
Schließlich wird sie als als dänische „AMICA“ am 04.06.1996 in Chittagong verschrottet.
MS „Thor“ - DIDT -1973
Zweitakt-Achtzylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Blohm + Voss AG, Hamburg unter der Bau-Nr. 881.
Ablieferung an Seereederei „Frigga“ am 28.04.1973.
1984 geht die „Thor“ an die East Coast Marit. Co., Monrovia und wird umbenannt in „Yukona“.
1990 wird sie umbenannt in „Pantanassa“ mit Heimathafen Nassau und geht 1991 an die Oceanica Cia.de Transp.SA.
Am 16.04.96 erreicht sie Chittagong und wird abgebrochen.
MS „Hermod“ - DIDH - 1973
Programm der Standprobe
Zweitakt-Achtzylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Blohm + Voss AG, Hamburg unter der Bau-Nr. 876.
Auch bei diesem Schiff laufen Vorder- und Achterschiff getrennt vom Stapel.
Am 01.12.1973 wird das Schiff an die Seereederei „Frigga“ abgeliefert.
Im Sep. 1978 bis Jan 1983 fährt es in Bareboat-Charter für die französische Cedragpa Gpmt d'Interèt Economicque, Le Havre.
Im März 1985 geht das Schiff an die China Ocean Shpg. Co - COSCO in China und wird umbenannt in „Pu An Hai“.
In Lloyd's Register ist es 2003/04 noch verzeichnet, jedoch ohne Eigner.