Die Friggaflagge

www.seereederei-frigga.de

DS „Vale“ - DKEG - 1940
Doppelverbund-Expansionsmaschine mit Abdampfturbine von Rheinmetall Borsig AG. Berlin-Tegel.
Bauwerft: Nordseewerke Emden AG, Emden unter der Bau-Nr. 192.
Zwar bereits am 20.09.1940 als „Vale“ registriert, aber erst im Oktober abgeliefert.
Am 10.03.1945 wird die „Vale“ durch die Miltärverwaltung als Truppentransporter erfasst und kehrt am 29.06.1942 zur Reederei zurück.
In Pillau sinkt das Schiff am 09.04.1945 nach einem Bombenangriff.
1946 wird das Schiff gehoben, in Gdynia repariert und leistet als „Pamyat Ilishma“ mit Heimathafen Murmansk Dienst für die UdSSR.
Der Eintrag „Vale“ bei Lloyd's Register wird erst 1967 gelöscht.
DS „Albert Janus“ - DKGU - 1940
Dreifach-Expansionsmaschine von Mij Fijenoord, Rotterdam.
Bauwerft: Werf v/h Rijkee & Co, Rotterdam als Bau-Nr. 154.
September 1916 abgeliefert als "St. Philipsland" an Schepvaart en Steenkolen Mij NV Rotterdam.
Im Hafen von Terneuzen als Blockadeschiff versenkt.
Am 17.12.1940 geborgen und vom Frachtkontor GmbH, Hamburg, bereedert durch Seereederei „Frigga“ übereignet Das Schiff wird umbenannt in „Albert Janus“.
Am 13.10.41 geht es nach Reparatur in Fahrt.
Auf der Reise von Drontheim nach Hamburg mit einer Ladung Schwefelkies gerät die „Albert Janus“ nach Bombentreffern in Brand und wird im Örstafjord auf den Strand gesetzt.
DS „Thor“ - DHHN - 1950
Dreifach-Expansionsmaschine von McColl Pollock Ltd., Sunderland
Bauwerft: C. Hill & Sons, Bristol als Bau Nr. 127.
Abgeliefert im Juni 1918 als „War Musket“ an The Shipping Controller, London, bereedert von Allen, Adams & Co. Ltd., London.
Verkauft 1919 an Societé Transoceanique de Transportation, Anvers und umgetauft in „Sierra Leone“.
1920 weiterverkauft an S. de Cabotage Int., Anvers.
1924 an Credit Foncier d'Algerie et de Tunisie, Paris.
1925 an Union Industrielles et Maritime, Rouen und umbenannt in „Janine".
Im Oktober 1948 geht das Schiff dann an die dänische Rederei AS Trampservice in Kopenhagen.
Die Seereederei „Frigga“ kauft das Schiff im März 1950 und benennt es in „Thor“ um.
Am 22.02.1958 wird der alte Dampfer dann von Emden nach Bremerhaven geschleppt zur Abwrackung durch Eisen & Metall AG, Lehr & Co.
MS „Odin“ - DCVZ - 1952
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden mit Bau-Nr. 246.
Das erste Motorschiff der Seereederei „Frigga“ wird am 28.04.1952 abgeliefert.
Im Nov. 1964 wird das Schiff an die Marilena Cia.Nav.SA, Panama verkauft und als „Marilena P“ benannt.
Erneut verkauft 1969 an die Estrellamar Cia. Mar. SA, Panama, für die sie unter dem Namen „Sunday“ fährt.
1975 erwirbt die Etnea Trading Co.Inc.SA, Panama das Schiff, benennt es sinnigerweise um in „Monday“ und gibt es schließlich am 30.05.1979 in Split zum Abwracken an Brodospas.
MS „Baldur“ - DIAN - 1952
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 247.
Wird am 28.05.1952 an die Seereederei „Frigga“ abgeliefert.
Die Eignerschaft geht im Januar 1954 an eine Partenreederei über, die Bereederung verbleibt bei „Frigga“.
1964 wird das Schiff an die Franachil Cia.Nav.SA, Piräus verkauft und erhält den Namen „Belio F“.
Bis 1978, wo das Schiff in China abgewrackt wird, gerät es noch in unterschiedliche Eignerschaft und fährt u.a. unter den Namen „Camelia“ und „Rik I“.
MS „Widar“ - DGZM - 1953
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden als Bau-Nr. 259.
Abgeliefert am 29.12.1953 an eine Partenreederei unter der Bereederung durch Seereederei „Frigga“.
1967 erfolgt der Verkauf an Blanda Cia.Nav.SA, Piräus.
In den folgenden Jahren geht das Schiff durch verschiedene Hände, fährt unter den Namen „Nefeli“, „Progressus“, „President“, „Agios Gerassimos“, „Ion Ian Victory“.
Am 07.02.1984 geht die letzte Reise nach Gadani Beach und
am 20.02.1984 beginnt bei Noori Trading der Abbruch des Schiffes.
DS „Heimdal“ - DJVA - 1954
Doppelverbund-Expansionsmaschine mit Abdampfturbine von Rheinmetall Borsig AG, Berlin-Spandau.
Bauwerft: Oskarshamns Varv AB, Oskarshamn mit Bau-Nr. 293.
Das Schiff hat kriegsbedingt eine ungewöhnlich lange Bauzeit (Bestellung 1941).
Es wird im September 1946 als „Muskø“ an den Eigner AB Rex, Stockholm abgeliefert. Am 03.11.1954 erwirbt die Seereederei „Frigga“ den Dampfer und gibt ihm den Namen „Heimdal“.
Verkauft wird das Schiff am 23.12.1963 an die finnische Reederei AB Vasa, Vasa, die es in „Korshamn“ umbenennt. Bis es im Februar 1973 in Istanbul verschrottet wird, geht es noch durch mehrere, meist griechische, Hände und trägt die Namen „Leonardos“ und „Tasoula“.
MS „Aegir“ - DHNV - 1955
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden unter der Bau-Nr. 288.
Am 05.12.1955 abgeliefert an die Seereederei „Frigga“.
Verkauft an die Korea Shipping Co.Ltd., Busan und umbenannt in „Sun Duek".
Das Schiff wechselte noch mehrfach seine koreanischen Eigentümer und trägt die Namen „Namyang Dragon“ und „Three Oceans“ bis es im Juli 1984 in Pusan bei Shin Leo Ind.Co.Ltd. verschrottet wird.
MS „Brage“ - DIOD - 1956
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 295.
Abgeliefert wurde die „Brage“ am 29.12.1956 an eine Partenreederei, bereedert durch Seereederei „Frigga“.
Wie das Schwesterschiff „Aegir“ geht die „Brage“ 1965 an die Korea Shipping Co.Ltd., Busan. Sie erhält den Namen „Jin Duek“.
Auf einer Reise im Ballast von Houston nach Busan strandet das Schiff am 16.06.1971 auf 15.54N 95.40W (nr. Salina Cruz) im Hurrikan.
DS „August Thyssen“ - DILR - 1956
Dreifach-Expansionsmaschine von Canadian Allis Chalmers Ltd, Vancouver.
Bauwerft: Burrard Drydock Co.Ltd, Vancouver als Bau-Nr. 189.
Ablieferung an das Ministerium für Kriegstransport unter dem Namen „Fort Venango“.
1946 gerät das Schiff unter dem Namen „Colchester Country" an die Arcadia Ovs. Freighter Ltd, London mit Heimathafen Halifax.
1949 erwirbt die panamaische Cia.de Nav. San George SA. den Dampfer und nennt ihn „Santa Calli“.
Die August Thyssen Hütte AG, Hamburg kauft den Dampfer am 08.06.1956 und läßt ihn von der Seereederei „Frigga“ bereedern. Das Schiff erhält den Namen „August Thyssen“.
1962 im August geht der letzte Dampfer unter „Frigga“-Flagge schließlich an W.Ritscher, Hamburg zum Abbruch.
MS „Hödur“ - DCCG - 1954
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden, als Bau-Nr. 272.
Abgeliefert am 16.10.1954 an die Seereederei „Frigga“. Der Heimathafen des Schiffes ist Emden. 1971 erwirbt die Luis Cia.Nav.SA, Piräus das Schiff und benennt es in „Luis“. Später erneut umbenannt in „Bravo Luis“. Am 15.2.1982 wird das Schiff in Stylis aufgelegt und zwei Jahre später im November 1984 an die maltesische Reederei Crown Shipping verkauft. Als „Crown“ geht das Schiff im Februar 1985 nach Shantou, VR China zum Abbruch.
MS „Vale | „Anita Thyssen“ - DGKQ - 1957
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Nordseewerke Emden GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 301.
Als MS „Vale" wird das Schiff am 21.08.1957 an die Seereederei „Frigga“ abgeliefert.
1970 wird es umbenannt in „Anita Thyssen“.
Den Namen „Sparto" erhält das Schiff 1972 nach dem Verkauf an die griechische Aeolus SA, Piräus.
Weitere Verkäufe führen das Schiff nach Liberia (Name „Laden“) und Indonesien als „Ujung Kulon“.
Im Oktober 1983 geht das Schiff nach Kaohsiung zur Verschrottung
MS „Otto Springorum“ - DKAY - 1959
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit unter Bau-Nr. 325.
Abgeliefert am 28.01.1959 an eine Partenreederei. Die Bereederung geschieht durch Seereederei „Frigga“ AG.
1970 wird das Schiff verkauft und fährt unter dem Namen „Jagat Swamini“ für die Dempo Steamship Ltd., Bombay. 1982 wird es in Bremerhaven zum Depotschiff umgebaut und in „Priyamvada“ umgetauft.
MS „Fritz Thyssen“ | „Thor“ - DACT - 1958
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 306.
Wird am 23.04.1958 an den Eigner August-Thyssen-Hütte abgeliefert und von Seereederei „Frigga“ bereedert.
Zum Wechselschiff im Sept. 1959 umgebaut.
Die Eignerschaft wechselt ebenfalls auf die „Frigga“ Seeschiffahrt GmbH.
1965 wird das Schiff umbenannt „Thor“, weil ein Namensnachfolger im Bau ist.
Ein Jahr später, 1966, übernimmt die Gulf-Shipping Co.Ltd., Karachi, das Schiff. Es erhält den Namen „Mujahid“ und ein weiteres Jahr später „Mansoor“.
Ende 1983 in Karachi aufgelegt, wird das Schiff 1984 in Gadani Beach verschrottet.
MS „Rheinstahl“ - DCKU - 1958
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden als Bau-Nr. 323.
Länge 161 m, Breite 20,30 m, Tiefgang 31', 13,8 kn.
Abgeliefert wird am 09.09.1958 an die Rheinischen Stahlwerke, Emden unter Bereederung durch Seerederei „Frigga“. Die Demper Steam Ships Ltd, Bombay kauft das Schiff 1969 als „Jagat Mohini“. Nach einer kurzen Episode 1984 als „Charisma“ unter Panama-Flagge, folgt im Juli des Jahres in Ulsan die Abwrackung.
MS „Arenberg“ - DCKX - 1958
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit der Bau-Nr. 324.
Abgeliefert am 21.10.1958 an Rheinische Stahlwerke AG, Emden, unter Bereederung durch Seereederei „Frigga“.
Ein Brand in einer Besatzungskammer am 07.01.1967 auf der Reise von Pepel nach Rotterdam führte zur Aufgabe des Schiffes am folgenden Tag in Pos. 45.35 N 7.50 W nördlich Kap Ferrol.
Der niederländische Schlepper „Witte Zee“ bringt das Schiff nach Emden.
Ende Mai 1967 ist das Schiff nach Reparatur dann wieder einsatzbereit.
Aber auch nach dem Verkauf 1969 an die Dempo Steam Ship Ltd., Bombay, bleibt das Pech an dem Schiff kleben: Nunmehr in „Jagat Padmini“ umbenannt, bricht am 07.01.1978 auf der Reise von Casablanca nach Bombay mit einer Ladung Phosphat im Mittelmeer (36.06N 15.39O - Cap Passero) ein Feuer aus, das das Schiff so schwer beschädigt, dass die Survey in La Valetta eine Reparatur als "wirtschaftlich nicht vertretbar" einstuft.
Das Schiff wird nach Spanien verkauft und im April 1979 in Carthagena abgebrochen.
MS „Albert Vögler“ - DAJI - 1958
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden unter Bau-Nr. 307.
Abgeliefert am 18.11.1958 an Seereederei „Frigga“.
1964 wurde das Schiff an die Pakistan National Shipping Co., Karachi verkauft.
Endstation ist Gadani Beach am 25.01.1983 und der Abbruch des Schiffes im September.
MS „Anita Thyssen“ - DALU - 1959
Weitere Bilder
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft: Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden als Bau-Nr. 329.
Die August Thyssen Hütte AG übernimmt das Schiff am 17.03.1959, die Seereederei „Frigga“ die Bereederung.
1969 geht das Schiff an die Karaiskakis Cia.Nav.SA, Piräus und erhält den Namen „Nortrans Unity“ und 1976 den Namen „Aegis Unity“.
Am 17.08.1978 beginnt in Kaohsiang der Abbruch.
MS „Albert Janus“ - DAMG - 1959
Zweitakt-Sechszylindermotor von MAN AG, Augsburg.
Bauwerft:Rheinstahl Nordseewerke GmbH, Emden mit Bau-Nr. 308.
Eine Partenreederei übernimmt am 18.04.1959 den Neubau und läßt ihn durch Seereederei „Frigga“ bereedern.
Die National Shipping Co., Karachi übernimmt das Schiff 1964 und nennt es „Karanphuli“.
Im indisch-pakistanischen Krieg wird das Schiff im Dezember 1971 in Chittagong bombardiert und brennt aus.
Im April 1972 dann geborgen, auf den Strand gesetzt und abgewrackt.